Jörg Volbers ist Philosoph und derzeit Gastprofessor an der Freien Universität Berlin.

Jörg Volbers interessiert sich für die Frage, was unser Sprechen, Denken und Handeln normativ bindet. Warum erscheinen bestimmte Schlussfolgerungen, Begriffe oder Handlungen zwingend, oder zumindest rational geboten? Wie ändern sich diese Zwänge in der Geschichte, und wie ist das überhaupt möglich, dass sich Wissen, Vernunft und Moral so stark ändern? Wie sollten und können wir uns zu diesem Wandel verhalten?

In seinen Forschungen zu diesem Thema greift Jörg Volbers vor allem auf den Pragmatismus, die postanalytische Sprachphilosophie und den französischen Poststrukturalismus zurück. Er verfolgt einen grundsätzlich praxisorientierten Ansatz, der (u.a.) an Wittgenstein, Foucault und Dewey geschult ist. Eine große Rolle in seinem Nachdenken über die interne Normativität der Praxis spielen die Implikation des Selbst in dieser Praxis, die Erfahrung und ihre Unmittelbarkeit, sowie die Bedeutung der Wissenschaft für das Kontingenzbewusstsein der Moderne.

Neben zahlreichen Buchveröffentlichungen hat Volbers u.a. in den Zeitschriften Journal for the Theory of Social Behavior, der Deutschen Zeitschrift für Philosophie und dem European Journal of Pragmatism and American Philosophy publiziert. Jörg Volbers hat seit den 2000er Jahren nur offene Betriebssysteme auf seinen Rechnern installiert (GNU/Linux) und programmiert in seiner Freizeit, bevorzugt in LISP.

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NEUERSCHEINUNG 2018:
Diese Studie verteidigt den pragmatistischen Erfahrungsbegriff als die angemessene Antwort auf die moderne Frage, in welchem Verhältnis kritische Vernunft und Erfahrung stehen. Dazu wird die analytische und postanalytische Diskussion des 20. Jahrhunderts ebenso herangezogen (Wiener Kreis, Davidson, McDowell) wie die Überlegungen von Peirce und Dewey.
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